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Machen Sie mehr aus Ihrem Webtracking

Erstellt am 27. Juli 2022

In vielen Unternehmen wird Google Analytics genutzt, um den Erfolg der eigenen Website zu messen. Daneben gibt es noch andere nützliche Tools, wie zum Beispiel Matomo, aber Google Analytics ist mit großem Abstand das meistgenutzte Webtracking-Instrument. Das liegt unter anderem daran, dass sich Analytics einfach mit weiteren Services aus dem Hause Google verknüpfen lässt und so eine umfassende Marketing-Plattform bildet.

Aber was macht man denn nun eigentlich in Analytics? Leider wird das Tool oft nur oberflächlich genutzt. Website-Besucher und Vertragsabschlüsse zu tracken ist natürlich wichtig und sinnvoll. Der große Mehrwert von Google Analytics und Co. besteht darin, dass nicht nur Ergebnisse visuell aufbereitet werden, sondern auch der Weg zu diesen. Das heißt: Wir betrachten nicht nur die Vertragsabschlüsse, sondern beispielsweise den Weg der Nutzer vom Einstieg auf die Website bis hin zum Abschluss.

Woher, wohin und weshalb – die explorative Pfadanalyse

Das Verhalten der Nutzer auf einer Seite gibt eine Menge wichtiger Informationen. Ganz vorne mit dabei: die sogenannten Einstiegs- beziehungsweise Ausstiegsseiten. Das sind schlichtweg die Seiten, über die der Nutzer ihre Seite kommt oder sie wieder verlässt: Für eine Online-Werbekampagne also idealerweise die Kampagnenseite als Einsteigseite und die Dankesseite nach einem erfolgreichen Vertragsabschluss als Ausstiegseite. 

In den meisten Fällen funktioniert das leider nicht ganz so einfach. Viele Nutzer steigen über andere Seiten ein, schauen sich auf Ihrer Website um und verlassen diese an dem einen oder anderen Punkt wieder. In der explorativen Pfadanalyse von Google Analytics lässt sich, ausgehend von einem Start- oder Endpunkt, gut nachvollziehen, wie die Besucher sich über Ihre Website bewegt haben beziehungsweise, von wo aus sie zu einem Ergebnis gelangt sind. 

Das sieht dann zum Beispiel so aus: von 1.859 neu gestarteten Website-Besuchen begannen 821 auf der Startseite der hsag. Davon führten nur 570 auf weitere Seiten, somit stiegen also 251 Website-Besucher nach der Startseite direkt wieder aus, ohne eine weitere Seite aufzurufen. Von den übrigen Nutzern griffen die meisten, immerhin 190, auf die Karriereseite der hsag zu.

Explorative Pfadanalyse Webtracking hsag
Explorative Pfadanalyse im Webtracking der hsag.info

Neben den Seitenaufrufen lassen sich in Google Analytics noch viele weitere interessante Verhaltensweisen nachvollziehen. Das geschieht über sogenannte Ereignisse. Diese Ereignisse können zum Beispiel sein: „Seitenaufruf“, aber auch „Scrollen“ oder „Klick auf einen Button“ und vieles, vieles mehr. Das alles vermittelt Ihnen ein sehr detailliertes Bild davon, wie sich die Besucher über Ihre Website bewegen, was sie interessiert und was vielleicht nicht.

Explorative Pfadanalyse mit Ereignissen in Google Analytics 4 der hsag.info
Ereignisse in der Explorativen Pfadanalyse der hsag.info

Was tun mit diesen Informationen?

Wie Sie bereits wissen, gehört der Ein- und Ausstieg zu jedem Besuch Ihrer Website dazu. Mit Sicherheit gibt es bestimmte Seiten, die Sie als Einstiegsseiten bevorzugen und deshalb entsprechend bewerben oder optimieren. Bei Ausstiegsseiten wird das noch mehr zutreffen: Die meisten Unternehmen bevorzugen es natürlich, wenn die Besucher erst nach einem getätigten Kauf, einem Vertragsabschluss oder einer anderweitigen Conversion die Website wieder verlassen.
Sie wissen ebenfalls, dass auf dem Weg dahin viele Besucher frühzeitig aussteigen – und auch das ist ganz normal. Doch was tun Sie, wenn Ihre Analyse zeigt, dass überdurchschnittlich viele Nutzer an einer bestimmten Stelle oder nach einem bestimmten Ereignis aussteigen?

Offenbar verlieren die Besucher an dieser Stelle das Interesse. Aber woran kann das liegen? Wurde das Interesse bereits gestillt? Oder werden etwa die Erwartungen des Nutzers enttäuscht? Können Sie Gründe für den frühzeitigen Ausstieg identifizieren? Und welche Möglichkeiten haben Sie, um das Interesse Ihrer Nutzer zu halten? Wenn Sie auf Basis Ihres Webtrackings Antworten auf solche Fragen finden, werten Sie nicht nur Ihren Webauftritt insgesamt auf, sondern erhöhen gleichzeitig Ihre Conversion Rate.

Ziehen Sie die richtigen Schlüsse!

Oft erfolgt ein Ausstieg dann, wenn der Nutzer die gesuchten Informationen nicht schnell genug findet. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass angeteaserte Inhalte nicht prägnant genug abgebildet werden. Oder an der Ladezeit der aufgerufenen Seite. Oder… an möglichen Gründen für einen Ausstieg mangelt es nicht. Was genau in Ihrem Fall zutrifft, lässt sich erst nach einer eingehenden Auswertung der Website-Daten ermitteln.

Also: Geben Sie sich nicht mit einer oberflächlichen Analyse zufrieden, sondern nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Analyse Ihrer Website. Treffen Sie Entscheidungen auf einer handfesten Basis – Ihren Daten. Und vor allem: Bleiben Sie am Ball. Denn ohne Vergleichsdaten lässt sich der Erfolg Ihrer Optimierungen oft nicht hinreichend auswerten.

So wird’s was mit dem Webtracking

Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei der Einrichtung verschiedener Webtracking-Tools für Ihre Website, beim Einrichten und Verwalten Ihrer Google Analytics 4 Property, der kontinuierlichen Auswertung Ihrer Analyse-Daten und bei der Optimierung Ihrer Website. Vereinbaren Sie gleich einen Termin!

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